richtig frittieren im topf.

schon als kleines mädchen war ich beim frittieren des traditionalen faschingsgebäck immer mit der nase dabei. heute noch ist es bei meiner oma der grosse schwarze topf, in dem sie einmal im jahr das rheinische faschingsgebäck ausbäckt. obwohl meine oma das fett immer unter kontrolle hatte und auch nie etwas passiert ist, war das frittieren ohne friteuse für mich immer schon irgendwie angstbehaftet. denn jedes kind weiß, das heißes öl bei unsachgemäßer verwendung böse folgen haben kann. wenn man jedoch umsichtig arbeitet und ein paar tipps beachtet, kann eigentlich nichts schief gehen.

ihr benötigt dazu einen topf, der groß genug ist, so dass die speisen vollständig mit öl bedeckt sind. (das frittiergut muss schwimmen können). außerdem fett zum frittieren (sonnenblumenöl, kokosfett, pflanzl. frittierfette) eine schaumkelle oder sieb, grillzange, rost & küchenpapier). wenn ihr das alles beisammen habt, kann es losgehen.

euer topf sollte nicht nur groß, sondern auch hoch genug sein, da manchmal fettspritzer entstehen, die auf der haut unschöne verbrennungen hinterlassen können. 1/3 öl im topf ist ausreichend. so ist gewährleistet, dass das öl nicht überlaufen kann. wichtig ist, dass ihr wirklich nur öl zum frittieren nehmt, welches eindeutig als frittierfett deklariert ist, da es auf 180 grad erhitzt wird. zugegebene stoffe, die im fritterfett nichts zu suchen haben, würden verbrennen und das fett verunreinigen.

um die richtige temperatur des öles zu ermitteln, haltet einfach einen holzkochlöffel ins fett. bilden sich am stil aufsteigende blasen, hat das öl die richtige temperatur. fängt es an zu sprudeln, ist es zu heiss. wenn das der fall ist, lieber noch mal den topf vom herd nehmen und ein paar minuten warten, bis die temperatur etwas gesunken ist.

wenn die temperatur optimal ist, sieht es so aus wie auf dem foto oben.

das frittiergut niemals mit der bloßen hand ins heisse öl geben, sondern mit grillzange oder schaumlöffel.

fertig ist das frittiergut, wenn es knusprig goldbraun ist.

nach dem frittieren das frittiergut auf küchenpapier abtropfen lassen.

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